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Die Familiengeschichte
Altes, pfälzisches, fränkisches und
rheinländisches Adelsgeschlecht, welches aus der Oberpfalz stammt und
aus dieser sich weiter ausbreitete.
Johannes von Schlammersdorff war um 1420 Bischof zu Bremen und Hamburg.
Fritz von Schlammersdorff kündigte mit anderen vom Adel 1460 im Namen
des Herzogs Erich in Pommern der Stadt Stettin Krieg an. Johann von
Schlammersdorff kommt 1540 als Geheim-Rat des Pfalzgrafen Otto Heinrich
am Rhein vor.
Balthasar Jacob von Schlammersdorff lebte um 1620 als Gouverneur zu
Auerbach in der Oberpfalz und stand als Generalmajor im 30jährigen
Krieg im Dienste der Schweden. Ein von Schlammersdorff königlich
schwedischer Oberst fiel als die Kaiserlichen 1637 die Stadt Wolgast
eroberten.
Der Stamm blühte fort und saß 1609 zu Burggrub und Tapfheim in der
Oberpfalz, 1657 zu Burckheim, 1683 und 1751 zu Sassanfahrt. 1649 und
noch 1786 zu Plankenfels.
Von den Sprossen des Stammes traten mehrere in die königlich
preussische Armee. Christoph Friedrich von Schlammersdorff war 1770
Lieutenant im Infanterie Regiment von Krockow. Johann Christoph
Siegfried von Schlammersdorff lebte um 1805 im Invaliden-Hause zu Berlin
und stand noch 1831 mit der 5. Invaliden Kompanie als Major in Anklam.
Sein Sohn Friedrich Wilhelm von Schlammersdorff stand als Hauptmann im
Dienste des Infanterie Regiment 30. Dieses Regiment war bis 1851 in
Koblenz und Saarlouis stationiert.
Mit Friedrich Wilhelm August, einem weiteren Sohn des Johann Christoph
Siegfried von Schlammersdorff, kam die Familie ins Saarland. Und lebt
hier bis heute fort.
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